Aufbewahren mit System

20. März 2021

Die Zahl an Werkzeugen und Materialien in einer Werkstatt kann schnell unübersichtlich werden. Verschiedene Methoden und Strategien zur Aufbewahrung helfen dir dabei, jederzeit den Überblick zu behalten und so wertvolle Ressourcen zu sparen.

So bringst du Ordnung in deine Werkstatt

Nägel, Schrauben, Schleif- und Sägeblätter: Befestigungs- und Verbrauchsmaterialien sind essentiell für jede Werkstatt. Die Summe der vorhandenen Artikel kann dabei durchaus in die Hunderte gehen – ohne ein gutes System der Lagerung geht da schnell die Übersicht verloren. Und wer sucht, statt zu arbeiten, verschwendet Zeit und Geld. Wie behält man den Überblick über den eigenen Materialvorrat, welche Lagerungsmöglichkeiten gibt es in einer Werkstatt und welche Methode der Organisation eignet sich besonders?

 

Die 5S Methode: In 5 Schritten zu mehr Ordnung

Die 5S Methode ist eine der bekanntesten Vorgehensweisen, um Ordnung am eigenen Arbeitsplatz zu halten. Mit ihr sparst du Zeit im Arbeitsalltag und behältst jederzeit den Überblick über deine Bestände. So gehst du dabei vor:

 

Sortieren

Erst einmal wird ausgemistet: Entsorge alle Utensilien, die du nicht brauchst und erstelle eine Inventurliste mit deinen vorhandenen Werkzeugen und Materialien. Gerade für Verbrauchsmaterialien ist es besonders wichtig, dass du auch langfristig den Überblick über deinen Lagerbestand behältst und so immer rechtzeitig Nachschub besorgen kannst.

Systematisieren

Jetzt weist du jeder Gruppe von Gegenständen einen festen Platz in deiner Werkstatt zu. Was du häufiger brauchst, kommt näher an deinen Arbeitsplatz. Welche Lagerungssysteme geeignet sind, zeigen wir dir weiter unten.

Saubermachen

Reinige nun deinen Arbeitsplatz und überprüfe bei der Gelegenheit auch gleich, ob alle Werkzeuge und Geräte noch einwandfrei funktionieren.

Standardisieren

Beschrifte Regale und Schränke in deiner Werkstatt, damit für dich selbst und deine Mitarbeiter langfristig nachvollziehbar bleibt, wo welche Utensilien gelagert werden.

Selbstdisziplin üben

Einmal aufgeräumt und dann zurück zum alten Trott – das funktioniert nicht. Das neue System der Aufbewahrung sollte für dich und deine Mitarbeiter zur festen Gewohnheit werden. Achte deshalb regelmäßig darauf, dass sich weiterhin alle Materialien an ihrem zugewiesenen Platz befinden.

 

Das passende Aufbewahrungssystem für deine Werkzeuge

 

Flexible Regalsysteme

Freie Wandflächen kannst du nutzen, um zu deinen Bedürfnissen passende Regalsysteme einzubauen. Für größere Werkstätten bieten sich Schwerlastregale an, die mehr Gewicht tragen können als Kunststoffregale. So kannst du schwere Werkzeuge wie Elektrogeräte genauso sicher verstauen wie Kleinteile. In offenen Sichtlagerkästen kannst du kleinere Utensilien wie Nägel, Schrauben, Muttern und Dübel verstauen und nach Form, Größe oder Funktion ordnen. Mit unterschiedlichen Farben verschaffst du dir einen noch besseren Überblick.

Klarsicht- oder Kleinteilemagazine

Für kleine Utensilien wie Gummibänder, Klebeband, Schrauben und Nägel eignen sich auch Kleinteilemagazine mit transparenten Fächern aus Plastik. Im Unterschied zu Sichtlagerkästen sind Klarsichtmagazine geschlossen und eignen sich dadurch auch gut für empfindliche Teile.

Lochwände für Werkzeuge

Eine an die Wand montierte Lochplatte mit Halterungen macht es möglich, häufig benötigte Werkzeuge direkt an die Wand über der Werkbank zu hängen. Magnetische Werkzeuge wie Maul- oder Ringschlüssel kannst du mit einer Metallleiste an der Wand befestigen.

Werkzeugwagen

Wenn du innerhalb deiner Werkstatt an unterschiedlichen Arbeitsplätzen arbeitest, eignet sich ein fahrbarer Werkzeugkasten. Je nach Modell hast du hier unterschiedlich viel Stauraum und verschiedene Ablagefächer und Schubladen. Mit Werkzeugmodulen zum Nachrüsten kannst du dir den Platz flexibel einteilen.

Christina

Christina ist Texterin und Branding-Strategin und unterstützt Start-ups dabei, in ihrer Kommunikation den Nagel auf den Kopf zu treffen.

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