Manometer

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Manometer – wichtiger Helfer bei der Druckmessung

Die Geräte sind bedeutende Hilfsmittel, wenn die Messung von Druck notwendig ist. Beim Messen-Prüfen wird der atmosphärische Luftdruck berücksichtigt. Zugleich dient sie zur Erfassung und zur Anzeige des physikalischen Druckes von Flüssigkeit oder Gas. Durch unterschiedliche Arten des Messverfahrens ist ein Druckmessgerät in zahlreichen Arealen anwendbar. Meistens wird bei diesen Applikationen der Relativdruck gemessen. Bis heute wird Quecksilber wegen der hohen Dichte in den Geräten verwendet. Folgende europäische Normen stehen als Nachschlagewerke zur Verfügung:

  • DIN EN 472, Druckmessgeräte – Formulierungen
  • DIN EN 837-1, Druckmessgeräte Teil 1
  • DIN EN 837-2, Druckmessgeräte Teil 2
  • DIN EN 837-3 Druckmessgeräte Teil 3

Unterschiedliche Manometer

Die Druckmessgeräte werden im Allgemeinen in die Kategorien unmittelbar und mittelbar unterteilt. Die Eignung der beiden Variationen ist vom Druckbereich, der Exaktheit und der Verfahrensweise abhängig. Zur Gruppe der unmittelbaren Manometer gehört die Aufteilung in Kolben- und Flüssigkeitsmanometer. Kolbenmanometer oder Druckwaagen messen den Druck, der durch die Kraft erzeugt wird. Durch ihre einfache Konstruktion benötigen die Geräte bei der Messung keine Federn oder Gewichte. Die Verwendungszwecke sind unterschiedlich, sie können vom simplen Gasdrucktopfventil bis zur Eichung weiterer Geräte gehen. Ansonsten ist das Flüssigkeitsmanometer vorhanden und die Druckanzeige wird durch die zur Verfügung stehende Flüssigkeit angezeigt. Für diesen Einsatz wird Wasser oder Quecksilber appliziert. Nach einer Zeitspanne lässt jedoch die Präzision nach. Zur Ausstattung der mittelbaren Druckmessgeräte sind sie mit einer elastischen Feder zur Messung ausgestattet und werden zur Applikation eingesetzt, falls die Messung einer Reibung, einem Wärmetransport oder einer Komprimierung bedarf. Für die Herstellung dieses Manometers sind Rohr-, Platten- oder Kapselfedern geeignet. Für die Selektion des tatsächlichen Gerätes sind der Verwendungszweck und die einfache Handhabung maßgebliche Kriterien. Die letzte Gruppierung der Manometer beinhaltet die Geräte für den Absolut- und Differenzdruck. Dabei wird eine Messung über ein Vakuum vorgenommen und liefert deswegen sehr exakte Messresultate. Zum gleichen Zeitpunkt können etliche Messungen von Differenzdruckmessgeräten vorgenommen werden.

Unterscheiden kann man des Weiteren zwischen Digital-Manometern und analogen Geräten. Digitalmanometer zeigen das Messergebnis auf einem Digi-Display an und müssen mit Batterien betrieben werden. Der Vorteil der zweiten ist es, dass sie keine Energielieferanten brauchen, jedoch unpräziser beim Ablesen sein können.

Manometer für spezielle Aufgaben

In der Industrie werden Barometer angewandt, die einen besonders hohen Messbereich abdecken, der zwischen 800 und 1200 bar liegt. Die Luftdruckbestimmung erfolgt durch die Anfertigung eines Vakuums durch das Gerät. Der Drucksensor dient als passendes Element zur Messung für die Transformation des Druckes in das elektrische Ausgangsvolumen.