Klebstoff

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Sicher kleben mit Klebstoff

Bei Klebstoff handelt es sich um einen Prozesswerkstoff, der in der Regel zum Kleben verschiedener Werkstoffe eingesetzt wird. Nach DIN EN 923 und ÖNORM wird der Stoff definiert als "nichtmetallischer Werkstoff, der Fügeteile durch Flächenhaftung und innere Festigkeit verbindet". Neben Klebstoffen, die auf anorganischen Verbindungen basieren, wie etwa Wasserglas, oder Produkte auf Basis von Zement, gibt es heutzutage hauptsächlich Klebstoffe, die sich den organischen Verbindungen zuordnen lassen. Schon seit vielen Jahrzehnten nehmen Klebstoffe eine große Rolle in der Produktion ein, sodass kaum ein Produktionsablauf ohne den klebrigen Stoff abläuft. Kleber werden beispielsweise bei Displays von Mobiltelefonen verwendet, aber auch bei Etiketten von Produkten oder bei Windschutzscheiben in der Automobilbranche. Die Klebstoffbranche wächst hierbei immer mehr, da vor allem in den Schwellenländern das Wirtschaftswachstum enorm zunimmt. Das Kleben wurde schon früh erfunden und gehört zu den ältesten Techniken, aber auch gleichzeitig zu den modernsten Fügeverfahren.

So lässt sich Klebstoff einteilen

In der Techno- und Biosphäre werden vielfältige Stoffe eingesetzt. Die verschiedenen Arten lassen sich einerseits nach der chemischen Basis und andererseits nach dem Verfestigungsmechanismus einteilen. Zu den chemischen Klebstoffen gehören organische Verbindungen, die eine natürliche oder synthetische Basis besitzen, Silikone und anorganische Verbindungen. Eine Einteilung wie bei Kunststoffen, die sich in Thermoplaste, Duroplaste und Elastomere aufteilen lassen, lässt sich bei Klebstoffen nicht umsetzen. Daher werden die Stoffe auch nach ihrem Verfestigungsmechanismus eingeordnet. Hierzu gehören:

  • physikalisch abbindende Stoffe, wie Schmelzklebstoffe, lösemittelhaltige Nassklebstoffe und Nassklebstoffe
  • chemisch härtende Stoffe, wie Polymerisationsklebstoffe, Polykondensationsklebstoffe und Polyadditionsklebstoffe
  • Stoffe ohne Verfestigungsmechanismus, wie etwa Haftklebstoffe

Unter den physikalisch abbindenden Klebstoffen werden spezielle Stoffe verstanden, bei denen bereits der fertige Kleber, also das Polymer an sich, in die Klebefuge eingebracht wird. Hierzu wird ein spezielles physikalisches Verfahren angewendet, bei dem der Stoff zuerst in eine verarbeitbare Form gebracht wird. So lässt er sich später wieder im Klebespalt verfestigen. Bei chemisch härtenden Klebstoffen, die oft auch als Reaktionsklebstoffe bezeichnet werden, werden einzelne chemische Bestandteile im richtigen Verhältnis in die Klebefuge eingebracht. Unterschieden werden sie zwischen zwei-komponentigen und ein-komponentigen Systemen. Bei den zwei-komponentigen Systemen (die auch 2K-Systeme genannt werden) werden zwei räumlich getrennte Zubereitungen eingesetzt. Häufig werden sie mit A und B bezeichnet. Hierzu werden Monomere eingesetzt. Hier finden Sie eine große Auswahl an unterschiedlichen Klebstoffen, die sich für vielfältige Anwendungen einsetzen lassen und sehr wandlungsfähig sind. Bei Contorion finden Sie die passenden Klebstoffe für Ihre Bedürfnisse und das passende Werkzeug, wie eine Klebepistole, Spachtel und andere Werkzeuge. In unserem Klebstoff-Shop können Sie aus einem riesigen Angebot wählen und von günstigen Preisen profitieren.

Vor- und Nachteile Klebestoff