Analoge Stoppuhr

2 Artikel mit 2 Varianten gefunden

Stoppuhr Messber. 1/100 Min. mechanisch verchr. Gehäuse Hanhart

Stoppuhr Messber. 1/100 Min. mechanisch verchr. Gehäuse Hanhart

Art.-Nr. 92471948
Lieferbar in 1 Arbeitstag

399,47 €

inkl. MwSt.

Stoppuhr Messber. 1/100 Min. mechanisch ABS-Gehäuse Hanhart

Stoppuhr Messber. 1/100 Min. mechanisch ABS-Gehäuse Hanhart

Art.-Nr. 92406411
Lieferbar in 1 Arbeitstag

150,42 €

inkl. MwSt.

Analoge Stoppuhr- batterienlose Zeitmessung mit Präzision

Unter einer Stoppuhr versteht man allgemein ein Zeitmessgerät, das Intervalle zwischen dem Start und Stopp anzeigt. Entgegen der verbreiteten Meinung sind mechanische Stoppuhren wesentlich genauer, eine hohe Qualität vorausgesetzt, aber auch teurer als ihre digitalen Brüder.

Auch die Erfindung dieses Gadgets lag tatsächlich „in den Sternen“: Der für Astronomie begeisterte Landgraf Wilhelm IV ließ 1560 in Kassel eine Sternwarte bauen. Da Zeitmessung ein wesentlicher Aspekt in diesem Gebiet ist, engagierte er den Schweizer Uhrenmacher Jost Bürgi, der die erste Uhr mit Sekundenzeiger konstruierte. Doch erst 1776 baute der Schweizer Jean Pouzait eine sekundengenaue Uhr, die sich wirklich stoppen ließ. Ein kleineres Format erhielt die Stoppuhr jedoch 1821 durch den Franzosen Nicolas Rieussec, der im Auftrag von Louis XVIII den Sekundenzeiger mit einem Tintenschreiber koppelte, um die Rundenzeit der Pferde im Rennsport festhalten zu können. So kam die Stoppuhr auch übrigens an ihren Namen Chronograph, der nicht nur die Zeit stoppt, sondern auch normal die Uhrzeit angibt.

Seit dem 19. Jh. hat die Stoppuhr ein immer kleineres Format angenommen und wurde immer genauer. Heute werden Chronographen und Stoppuhren häufig im Sport und in der Astronomie und anderen Wissenschaften (z.B. Laborexperimente) verwendet, aber auch in der Industrie, beispielsweise bei der Überwachung von Produktions- oder Arbeitsprozessen. Wie man sieht, werden die Weiterentwicklungen aus praktischen Erwägungen im Alltagsleben vorangetrieben. So finden die Innovationen auch heute noch längst kein Ende.

Analoge Stoppuhr im Detail

Die einfachste analoge Stoppuhr besitzt nur einen Knopf, die Krone, die gleichzeitig als Aufhänger dient. Drückt man ihn ein Mal, beginnt die Zeitzählung. Drückt man ihn ein zweites Mal, wird die Uhr wieder gestoppt. Beim dreimaligen Drücken bewegen sich die Zeiger wieder an ihre Ausgangsstellung. Mit dem Drehen des Knopfes wird dann der Mechanismus wieder aufgezogen, denn er funktioniert ohne Batterien. Am äußeren Rand sind die Sekunden angezeigt. Ein weiteres, kleines Ziffernblatt zählt dann die Minuten ab, meistens bis zu 30, teurere Modelle auch bis zu 60 Minuten. Auch die Sekunden können in verschiedenen Abständen angezeigt werden. Üblich sind 1/5 Sekundenanzeigen. Besonders präzises Ablesen ermöglicht aber eine 1/10 Sekundenanzeige, bei der 1 Minute erst dann vergeht, wenn der Zeiger seine Runde zwei Mal gemacht hat. Abgesehen von diesen Standardvarianten gibt es auch unterschiedliche Anzeigenkombinationen, je nachdem, welche Messungen durchgeführt werden sollen. Mit der Optik wird natürlich auch gerne gearbeitet- farbliche Hervorhebungen sorgen für bessere Erkennbarkeit der Zahlen und Zeiger. Die sogenannten Doppelstopper haben einen Schleppzeiger für Zwischenzeitmessungen und abgesehen von der Krone zwei weitere Knöpfe.

Verschiedene analoge Stoppuhren bei Contorion finden

Natürlich sind alle Modelle, egal in welcher Variation, staub-, wasser- und stoßgeschützt. Damit wird eine lange Lebensdauer und genaue Messung sichergestellt. Markenprodukte erfahrener Hersteller bilden das Portfolio bei Contorion. Besonders interessant auf dem Bau: Stoppuhren aus leichtem Kunststoff, die keine unnötige Last in der Hosentasche darstellen.