Rundbürste

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Die Rundbürste als Werkzeug für schwere und mittelschwere Arbeiten

Ein Handwerkszeug wie eine Drahtbürste eignet sich nicht besonders gut für mittelschwere oder sogar schwere Bürstarbeiten. Solche Arbeiten werden besser mit entsprechenden Maschinen durchgeführt. Zum Entfernen von Rost und anderen Dingen von einer metallenen Oberfläche eignen sich entsprechende Schleifmittel, zu denen im weitesten Sinne auch die Rundbürste als Werkzeugaufsatz gehört. Je nach Modell werden diese Rundbürsten für unterschiedliche Maschinen eingesetzt. Viele davon werden zusammen mit einer Flex bzw. einem Winkelschleifer verwendet. Die Rundbürste gehört somit zu den Maschinenbürsten. Diese Werkzeuge erlauben es, Arbeiten auch unter schwersten Bedingungen und mit hohen Anforderungen und wenig Aufwand durchzuführen.

Breite, Durchmesser, Bohrung und Drahtstärke der Rundbürste

Der Mittelteil der Rundbürste besteht aus einem Stahlteller, der eine Bohrung in der Mitte sowie eine zylindrische Vertiefung für den Anschluss an die entsprechende Maschine besitzt. Die eigentliche Arbeit wird durchgeführt mit einer hohen Anzahl an abstehenden Borsten, welche entweder gezopft oder auch gewellt sein können. Häufig wird eine solche Bürste auch als Tellerbürste bzw. als Scheibenbürste bezeichnet. Der angegebene Durchmesser dieser Bürste bezieht sich immer auf den Gesamtdurchmesser des Werkzeuges. Gleiches gilt für die Breite, welche sich auf den Arbeitsbereich der Bürste bezieht. Bei der Bohrung der Bürste handelt es sich um die mittige Vertiefung bzw. den runden Durchbruch, welcher zur Befestigung des Werkzeuges an der Maschine dient. Selbstverständlich muss die Rundbürste auch zur Werkzeugaufnahme passen. Die Werkzeuge werden mit sehr hohen Drehzahlen in einem Bereich von etwa 6.000 bis 12.000 Umdrehungen/min angetrieben. Generell gilt hier: Je höher die Drehzahl des Werkzeuges ist, desto schwerer und auch gröber ist die Wirkung des Werkzeuges. Die Drahtstärke der Borsten beginnt bei etwa 0,15 Millimetern. Sie reicht bis zu etwa 0,3 Millimetern bei gewelltem und bis zu 0,5 Millimetern bei gezopftem Stahldraht. Bei Letzterem wird eine besonders hohe Abtragleistung erreicht, ebenso bei Rundbürsten mit Nylonborsten, die Stärken von bis zu einem Millimeter erreichen und für grobe Bearbeitungen und Vereinigungen von Metallen sehr gut geeignet sind.

Gewellte sowie gezopfte Stahlborsten sind sehr gut geeignet für großflächige Arbeiten an Steinen sowie mittelschwere Arbeiten, zu denen beispielsweise das Entzundern, Entgraten sowie das Entfernen von Kleberresten gehören. Selbstverständlich können auch Schweißnähte mit den Werkzeugen geputzt werden. Verschiedene andere Werkzeuge eignen sich auch zum Entrosten, Glätten, Mattieren oder Reinigen von Holz, Metall und anderen Oberflächen.

Verschiedene Punkte, die es beim Kauf zu beachten gibt

Achten Sie beim Kauf auf die folgenden Dinge:

  • die Werkzeugaufnahme
  • Bürstendurchmesser sowie Breite
  • Drahtstärke und Drahtmaterial