Ein hochwertiger Schutzkittel ist in vielen professionellen Umgebungen unverzichtbar. Ob im Labor, in der Lebensmittelverarbeitung, im Gesundheitswesen oder in der Werkstatt – er schützt nicht nur deine Kleidung vor Verschmutzung und Beschädigung, sondern vor allem dich selbst vor potenziell gefährlichen Substanzen. Gleichzeitig verhindert er die Kontamination von sensiblen Produkten oder Arbeitsbereichen.
Die Auswahl des richtigen Kittels hängt stark von deinem spezifischen Anwendungsbereich ab. Dabei spielen Materialien, Normen und die Art der potenziellen Gefährdung eine entscheidende Rolle. Bei Contorion findest du eine sorgfältig ausgewählte Palette an Schutzkitteln, die auf die anspruchsvollen Bedürfnisse von Profis zugeschnitten sind, vom klassischen Baumwollmantel bis zum zertifizierten Einwegkittel für spezielle Schutzanforderungen.
Das Material eines Schutzkittels bestimmt maßgeblich dessen Schutzwirkung, Tragekomfort und Langlebigkeit. Für unterschiedliche Aufgabenbereiche haben sich verschiedene Werkstoffe etabliert.
Für Arbeiten mit Chemikalien oder biologischen Arbeitsstoffen ist die Einhaltung spezifischer Normen unerlässlich. Diese Zertifizierungen geben dir die Sicherheit, dass dein Schutzkittel den erforderlichen Schutz bietet. Achte auf folgende Kennzeichnungen:
| Produkt | Material | Schutzklasse / Normen | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Planam Berufsmantel BW 290 reinweiß | 100 % Baumwolle | Keine spezifische Chemikalienschutznorm | Wiederverwendbar, atmungsaktiv, verdeckte Knopfleiste |
| Kittel Kat.III Typ PB6(B) EN13034 EN14126:2003 Gr.XL weiss Kragen 5Druckknoepfe | Polypropylen (SMS) | PSA Kat. III, EN 13034 (Typ PB 6), EN 14126 | Einwegartikel, Schutz gegen Chemikalienspritzer und Infektionserreger |
| ASATEX Kittel CoverStar, 65 g/ qm, Gr. S, weiß | Polypropylen-Vliesstoff | PSA Kat. III, EN 13034 (Typ PB 6), EN 14126 | Hohes Flächengewicht, antistatisch, Gummizüge an den Ärmeln |
| Deiss Schutzkittel | Polypropylen | PSA Kat. I (Schutz vor geringfügigen Risiken) | Leicht, atmungsaktiv, für Hygienebereiche und Besucherschutz |
Die Wahl des passenden Schutzkittels ist entscheidend für deine Sicherheit und Effizienz. Im Gesundheitswesen sind beispielsweise Arzt- & Hygienemantel mit Zertifizierung nach EN 14126 Standard, um Personal und Patienten vor Kreuzkontaminationen zu schützen. In Laboren, in denen mit Chemikalien hantiert wird, ist ein Modell nach EN 13034 oft die Mindestanforderung. Für Lackierer oder in der Feinmechanik kann ein einfacher, fusselfreier Kittel ausreichen, der vor allem vor Staub und Farbspritzern schützt. Analysiere deine Arbeitsumgebung genau, um die optimale Schutzausrüstung auszuwählen.
Einwegkittel bestehen meist aus Vliesstoffen wie PP oder SMS und sind für den einmaligen Gebrauch konzipiert. Sie bieten einen garantierten, hygienischen Schutz und eliminieren das Risiko der Kreuzkontamination. Mehrwegkittel aus Baumwolle oder Mischgewebe können gewaschen und wiederverwendet werden, was sie auf lange Sicht kosteneffizienter und nachhaltiger macht, aber eine professionelle Aufbereitung erfordert.
Ein Schutzkittel sollte locker genug sitzen, um die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken und über deiner normalen Arbeitskleidung getragen werden zu können. Gleichzeitig darf er nicht zu weit sein, um ein Hängenbleiben an Maschinen oder Geräten zu vermeiden. Orientiere dich an den Größentabellen der Hersteller und beachte, dass die Ärmel lang genug sein müssen, um die Handgelenke auch bei ausgestreckten Armen zu bedecken.
Nein, nicht alle Kittel sind antistatisch. Diese Eigenschaft ist besonders in explosionsgefährdeten Bereichen (EX-Zonen) oder bei der Arbeit mit empfindlicher Elektronik wichtig. Wenn dies für dich relevant ist, achte auf die Norm EN 1149-5 in der Produktbeschreibung. Kittel wie der ASATEX CoverStar sind oft entsprechend ausgerüstet.
Die Abkürzung 'PB' steht für 'Partial Body Protection', also teilweiser Körperschutz. Ein Kittel des Typs PB [6] schützt demnach nur die Körperteile, die er bedeckt (Rumpf, Arme), vor leichten Chemikalienspritzern. Er ist kein vollwertiger Chemikalienschutzanzug (Typ 3 oder 4), der den gesamten Körper umschließt.