Eine Überdachung – oder auch ein Unterstand – ist in vielen Bereichen eine gängige Methode, um entsprechende Objekte vor Nässe in Form von Regen zu schützen. Oft werden die Überdachungen in Form von Vordächern bei Einfamilienhäusern oder auch Gartenlauben aber auch bei Garagen und Tankstellen dafür genutzt, um eine etwaige Fläche vor Regen- und Schneefall zu schützen. Der offene Platz der so vor der Witterung geschützt ist, bietet in diesem Zusammenhang eine gute Möglichkeit, hier Dinge unterzustellen oder diesen als Versammlungsort – z.B. die heimische Kaffeetafel – zu nutzen. Entsprechend der jeweiligen, gesetzlichen Bestimmungen des entsprechenden Landes müssen Vordächer nicht mit einer Baugenehmigung beantragt werden. In Deutschland beispielsweise gelten Vordächer bis zu einer Größe von 40 Quadratmetern als genehmigungsfrei. Zu beachten ist hier jedoch, dass die überdachte Fläche Einfluss auf die Regenwasserablaufsteuer nimmt. Denn in ihr ist gesetzlich verankert, dass auf jeden versiegelten oder überdachten Quadratmeter Land, auf welchem kein Regenwasser ablaufen kann, eine gewisse Steuer entrichtet werden muss – derartige Regelungen sollten den Einzelnen jedoch nicht vom Bau eines Vordaches abhalten. In den folgenden Absätzen soll zum einen auf die verschiedenen Konstruktionsmöglichkeiten in puncto Vordächer sowie auch auf Tipps und Tricks hinsichtlich der Pflege der Überdachung eingegangen werden.
Überdachungen benötigen in aller Regel eine eigene Verankerung im Boden. In Betracht kommen dafür z.B. der Bau von Betonsäulen, die die Überdachungskonstruktion tragen sowie auch spezielle Mauern mit eigenem Fundament, auf denen die Vordächer lasten. Für den Bau derartiger Konstruktionen sollten folgende Dinge getan werden:
Wichtig ist es vor allem, die Vordachkonstruktion vor zu hoher Gewichtsbelastung zu bewahren. Es sollte daher z.B. im Winter darauf geachtet werden, dass die entsprechenden Vordächer von Schneeanhäufungen befreit werden. Des Weiteren sollte aber auch darauf geachtet werden, dass die Oberfläche der Vordächer ordentlich versiegelt ist, damit keinerlei Nässe durchdringt – z.B. mithilfe von Dachpappe oder Dachziegeln.