Eine Stufenpratze ist ein unverzichtbares Spannelement in der metallverarbeitenden Industrie, insbesondere beim Fräsen, Bohren oder Schleifen. Sie ermöglicht es dir, Werkstücke unterschiedlicher Höhe schnell, sicher und flexibel auf Maschinentischen mit T-Nuten zu fixieren. Dank ihrer stufenförmigen Auflagefläche lässt sie sich einfach an die jeweilige Werkstückhöhe anpassen, ohne dass du eine Vielzahl von Unterlegplatten benötigst. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine stabile und wiederholgenaue Spannung.
Im Sortiment von Contorion findest du eine breite Auswahl an hochwertigen Modellen, die für den professionellen Dauereinsatz konzipiert sind. Ob für kleine oder große Werkstücke, für Standard- oder Sonderanwendungen – die richtige Stufenpratze sorgt für Effizienz und Präzision in deiner Werkstatt. Sie ist ein fundamentaler Bestandteil der Spanneisen und Spannpratzen und gehört zur Grundausstattung jeder Zerspanungswerkstatt.
Der Aufbau einer Stufenpratze ist ebenso einfach wie genial. Sie besteht aus einem robusten Körper, der an einer Seite eine gezahnte oder gestufte Auflagefläche besitzt. Die gegenüberliegende Seite dient zum Spannen des Werkstücks. In der Mitte befindet sich ein Langloch, durch das eine T-Nuten-Schraube geführt wird, um die Pratze auf dem Maschintisch zu befestigen.
Die stufenförmige Seite wird auf einem passenden Stufenblock abgestützt. Durch Verschieben der Pratze auf dem Block kann die Höhe exakt justiert werden. So wird sichergestellt, dass die Spannpratze parallel oder leicht zum Werkstück geneigt ist, um eine optimale Spannkraft zu erzeugen. Dieses Prinzip ermöglicht eine schnelle Anpassung an verschiedene Werkstückhöhen und macht die Stufenpratze zu einem extrem vielseitigen Spannwerkzeug.
Für die nötige Stabilität und Langlebigkeit im anspruchsvollen Werkstattalltag werden Stufenpratzen aus hochwertigen Materialien gefertigt. In der Regel kommt Vergütungsstahl zum Einsatz, der nach DIN-Normen wärmebehandelt wird, um eine hohe Festigkeit und Verschleißfestigkeit zu gewährleisten. Dies ist entscheidend, um den hohen Spannkräften standzuhalten und Verformungen zu vermeiden.
Unser Angebot umfasst eine Vielzahl von Größen, um für jede T-Nut und jede Anwendung die passende Lösung zu bieten. Die AMF Stufenpratzen der Serie Nr. 7000 sind hierfür ein hervorragendes Beispiel. Modelle wie die AMF Nr. 7000 Gr. 2x14mm oder die größere Variante Gr. 4x18mm decken ein breites Spektrum ab. Die erste Ziffer in der Größenbezeichnung gibt dabei die Größe des Spannelements an, während die zweite Ziffer die passende T-Nutenbreite in Millimetern definiert. So findest du schnell das passende Modell für deinen Maschinentisch.
| Produkt | Größe | Für T-Nutenbreite (mm) | Material | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| AMF Stufenpratze Nr. 7000 Gr. 1x12mm | 1 | 12 | Vergütungsstahl | Kompakte Bauform für kleine Werkstücke |
| AMF Stufenpratze Nr. 7000 Gr. 2x14mm | 2 | 14 | Vergütungsstahl | Universell für mittlere T-Nuten |
| AMF Stufenpratze Nr. 7000 Gr. 3x16mm | 3 | 16 | Vergütungsstahl | Hohe Spannkraft für gängige Anwendungen |
| AMF Stufenpratze Nr. 7000 Gr. 4x18mm | 4 | 18 | Vergütungsstahl | Für große Werkstücke und hohe Belastungen |
Um die maximale Leistung und Sicherheit deiner Stufenpratze zu gewährleisten, solltest du einige grundlegende Prinzipien beachten:
Diese Bezeichnung ist standardisiert und liefert zwei wichtige Informationen. Die erste Zahl (hier '3') gibt die Baugröße der Pratze selbst an, was ihre Länge und Belastbarkeit beeinflusst. Die zweite Zahl (hier '14') bezeichnet die Nennweite der T-Nut in Millimetern, für die die Pratze ausgelegt ist. So kannst du sicherstellen, dass das Spannelement perfekt zu deinem Maschinentisch passt.
Theoretisch ist das möglich, indem du andere stabile Unterlagen verwendest. Es wird jedoch dringend davon abgeraten. Nur ein passender Stufenblock bietet die nötige Sicherheit und Stabilität. Die Verzahnung von Pratze und Block greift ineinander und verhindert ein Verrutschen unter Last, was bei improvisierten Lösungen nicht gewährleistet ist.
Die erreichbare Spannkraft hängt von mehreren Faktoren ab: der Größe und dem Material der Pratze, der Qualität der Schraube und dem Anzugsdrehmoment. Entscheidend ist auch der Aufbau – je näher die Schraube am Werkstück platziert ist, desto größer ist die wirksame Spannkraft. Genaue Werte findest du in den technischen Datenblättern des Herstellers.
Bei empfindlichen Oberflächen solltest du eine dünne Unterlage aus einem weicheren Material wie Aluminium, Kupfer oder Kunststoff zwischen die Pratze und das Werkstück legen. Dies verteilt den Druck gleichmäßiger und schützt die Oberfläche deines Werkstücks vor unschönen Abdrücken oder Kratzern.