Eine vorschriftsmäßige Gefahrstoffkennzeichnung ist das Fundament der Sicherheit in jedem professionellen Betrieb. Sie dient dazu, Mitarbeiter, Besucher und Rettungskräfte schnell und unmissverständlich über potenzielle Gefahren aufzuklären, die von bestimmten Substanzen, Gemischen oder Bereichen ausgehen. Ohne eine klare Kennzeichnung sind Unfälle und gesundheitliche Schäden vorprogrammiert.
Bei Contorion findest du ein umfassendes Sortiment an Schildern und Symbolen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und deine Arbeitsumgebung sicher zu gestalten. Von GHS-Symbolen über Brandschutzzeichen bis hin zu speziellen Warnhinweisen bieten wir dir die passenden Produkte für eine lückenlose und normgerechte Gefahrstoffkennzeichnung.
Das Global Harmonisierte System (GHS) zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, umgesetzt durch die europäische CLP-Verordnung, hat die Sicherheitskommunikation weltweit standardisiert. Die neun Piktogramme auf der Spitze stehende Quadrate mit rotem Rand sind international verständlich und warnen vor spezifischen Gefahren.
In unserem Sortiment findest du alle relevanten Symbole für eine korrekte Gefahrstoffkennzeichnung:
Neben der Kennzeichnung von Chemikalien ist die Sicherheitsbeschilderung für den Brandfall und allgemeine Gefahrenquellen unerlässlich. Die Norm ISO 7010 sorgt für einheitliche und leicht verständliche Sicherheitssymbole in ganz Europa. Dazu gehören Rettungs-, Verbots-, Gebots-, Warn- und Brandschutzzeichen.
Für den Ernstfall ist eine schnelle Orientierung entscheidend. Produkte wie das Brandschutzzeichen Feuerlöscher (z. B. Typ 15200 oder 12400) müssen gut sichtbar und oft langnachleuchtend sein, um auch bei Stromausfall ihre Funktion zu erfüllen. Ebenso wichtig sind Warnschilder, die auf spezifische Risiken hinweisen, wie das Warnzeichen für heiße Oberflächen (Typ 03025) oder die Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre (Typ 04200).
Die Wirksamkeit einer Gefahrstoffkennzeichnung hängt stark vom gewählten Material und der korrekten Montage ab. Die Auswahl richtet sich nach dem Einsatzort und den Umgebungsbedingungen.
Die Anbringung muss an gut sichtbarer Stelle erfolgen, in der Regel auf Augenhöhe und in unmittelbarer Nähe zur Gefahrenquelle. Die Oberfläche sollte vor dem Ankleben oder Anschrauben sauber, trocken und fettfrei sein, um eine dauerhafte Haftung zu gewährleisten.
| Kennzeichnung | Symbol/Piktogramm | Normbezug | Materialbeispiel | Typischer Einsatzbereich |
|---|---|---|---|---|
| Brandschutzzeichen Feuerlöscher, Typ: 15200 | Feuerlöscher (F001) | ISO 7010 | Folie, langnachleuchtend | Wände, Säulen, über Feuerlöschern |
| Warnzeichen Warnung vor explosionsfähiger Atmosphäre, Typ: 04200 | Explosionsgefahr (W002) | ISO 7010 | Kunststoff | Zutrittstüren zu EX-Zonen, Lagerbereiche |
| Gefahrstoffsymbol Umwelt, Typ: 03052 | Umwelt (GHS09) | GHS/CLP | Selbstklebende Folie | Behälter, Fässer, Gebinde mit umweltgefährdenden Stoffen |
| Gebotszeichen Augenschutz benutzen, Typ: 04100 | Augenschutz (M001) | ISO 7010 | Kunststoff | Maschinen, Werkstätten, Labore |
Die GHS-Piktogramme (roter Rand, weiße Raute) haben die alten, quadratischen, orangefarbenen Symbole der EU-Stoffrichtlinie abgelöst. GHS ist ein weltweit einheitliches System, das präzisere Gefahrenklassen definiert und die internationale Verständlichkeit verbessert. Seit dem 1. Juni 2017 ist die Verwendung der GHS-Kennzeichnung für alle Gemische verpflichtend.
Die erforderliche Größe eines Schildes hängt von der Erkennungsweite ab. Als Faustregel gilt: Je größer der Abstand ist, aus dem das Schild erkannt werden muss, desto größer muss das Schild sein. In den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A1.3) findest du genaue Tabellen zur Berechnung der notwendigen Schildgröße basierend auf der Entfernung.
Ja, grundsätzlich müssen alle Gebinde, die Gefahrstoffe enthalten, gekennzeichnet werden. Es gibt jedoch Ausnahmen für sehr kleine Verpackungen (in der Regel unter 125 ml), bei denen die Informationen auf einem Anhänger oder einer Faltschachtel angebracht werden können, wenn auf dem Etikett selbst nicht genügend Platz ist.
Langnachleuchtende Schilder speichern bei Lichteinfall (Tages- oder Kunstlicht) Energie und geben diese bei Dunkelheit als Leuchten wieder ab. Dies gewährleistet, dass beispielsweise Rettungswege oder Brandschutzzeichen auch bei einem Stromausfall sichtbar bleiben. Die Leuchtdichte und -dauer sind in Normen wie der DIN 67510 festgelegt.
Eine regelmäßige Überprüfung ist Teil der Gefährdungsbeurteilung. Du solltest die Kennzeichnungen in regelmäßigen Abständen, mindestens aber einmal jährlich, auf Lesbarkeit, Vollständigkeit und Aktualität kontrollieren. Bei Änderungen von Prozessen oder eingesetzten Stoffen muss die Kennzeichnung sofort angepasst werden.