Schlackenhammer

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Befreien Sie die reine Schweißnaht durch Ihren Schlackenhammer

Beim (Elektro-)Schweißen erhalten Sie leider nicht nur eine Metallverbindung als Resultat, die Sie gewünscht hatten, sondern auch noch darum herum oder auch darinnen Krusten bzw Einschlüsse von Kohlenstoffverbindungen und Rückständen der mitverbrannten Stoffe, namentlich aus der Ummantelung der Stabelektrode. Diese entfernen Sie mechanisch mithilfe des Schlackenhammers, der darum zur festen Schweißerplatzausrüstung gehören sollte.

Wie ein Schlackenhammer auszusehen hat und wie er wirkt

Das Werkzeug, das unter dem Namen Schlackenhammer bekannt ist, besteht immer aus Metall und ähnelt einem Eispickel oder einem Geologen-Gesteinshammer. Er besitzt eine spitze Seite und eine in der Art eines Flachmeißels. Die Spitzmeißelseite bricht Schlacken durch Penetration auf, während die Flachmeißelseite größere Stücke abspaltet, indem der Schweißerhammer wie ein Keil eingeschlagen wird und die Kruste absprengt. Im Idealfall liegt darunter eine metallisch blanke Schweißnaht oder die Kehle daraus und des umliegenden Werkstücks. Sie warten nicht erst bis nach der kompletten Schweißung damit, den Hammer anzuwenden, sondern entfernen auch zwischendurch immer mal wieder Schlacke, besonders wenn Sie den Schweißstab abgesetzt hatten. Täten Sie das nicht, liefen Sie Gefahr, über diese Verkrustungen hinweg schweißen zu versuchen, und das verspricht natürlich mangels Verbindungsfestigkeit keinen Erfolg. Auch wenn es bereits geschehen ist und eine Schweißung seitlich einen Schlackeneinschluss aufzeigt, können Sie mit etwas Geschick und gezieltem Einsatz des spitzen Endes Ihres Hammers das unerwünschte Fremdmaterial noch herauspicken und das Loch zuschweißen. Neben dem wirklich sehr dem Grundmodell eines klassischen Allzweckhammers ähnelnden Modell mit hölzernem Griff sind beim Schweißzubehör Ganzstahlhämmer sehr verbreitet. Man findet auch Ausfertigungen, bei denen die Spitzmeißelseite etwas gebogen ist, um leichter unter Auskragungen und ‚um die Ecke‘ einpicken zu können.

Warum es gerade beim Lichtbogenhandschweißen nicht ohne Schweißerhammer geht

Führt man seinen Schlackenhammer sehr geschickt, sollte man mit dessen Flachmeißel auch angebackene Schweißperlen und Spritzer wegklopfen können, doch ist dabei sehr genau zu zielen, um die unerwünschte Ablagerung auch exakt unterhebeln und abtrennen zu können. Bei unempfindlichen Flächen oder wo die Optik nicht wichtig ist, muss man sich darum wenig Gedanken machen, bei allen anderen Oberflächen ist wohl ein Nachschleifen die sauberere Lösung, schon weil man sowieso zu diesem Arbeitsschritt auch für die Naht selbst greifen wird in der Nachbehandlung. Das Risiko, Schweißspritzer zu bekommen, mindern Sie freilich durch Einsatz eines Schweißtrennsprays, sodass gar nicht erst etwas ankleben kann. Schlacken sind beim Lichtbogenschweißen von ummantelten Stabelektroden unvermeidbar, da hier nicht der reine Draht geschweißt wird, sondern auch die Umhüllung der Schweißelektrode geschmolzen und teils in umgewandelter Form aufgetragen wird. Ihr Zweck ist zwar, das Gas zu liefern, in dessen atmosphärischer Glocke die Schweißung gelingen soll, doch hat die Umhüllung der Elektrode eben auch feste Bestandteile, die sich niederschlagen und eben eine Schlackenverkrustung um den Metallauftrag bilden. Genau die wollen Sie dann mit einem Hammer von Contorion wegschlagen.