Falzfräser

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Der Falzfräser ist ein Fräsereinsatz für die Oberfräse

Er dient zur Herstellung von Falzen, d. h. rechtwinkligen Absätzen an der Werkstückkante. Der Falzfräser wird mit Hilfe der Führungsrolle bzw. des Führungszapfens am Werkstück entlang geführt. Die Abmessung des Fräsers bestimmt die Falzbreite, während die Falztiefe an der Oberfräse eingestellt wird.

Falzfräser bei Contorion kaufen

Saubere Falze zu fräsen gelingt nur mit dem richtigen Fräser. Daher sollten Sie beim Kauf des Fräsers auf Qualität achten. Bei Contorion finden Sie nur Fräser anerkannter Markenhersteller. Sie können daher sicher sein, Qualitätswerkzeuge zu kaufen. Das Angebot umfasst beispielsweise:

  • Falzfräser verschiedener Durchmesser und mit unterschiedlichen Schaftlängen
  • Falzköpfe - bitte achten Sie beim Kauf darauf, dass der Falzkopf zur verwendeten Oberfräse passt
  • Wendeplatten-Falzfräser
  • Falztiefenanschläge

Sicherheitshinweise zum Arbeiten mit Fräsern

Im Gegensatz zu den meisten elektrischen Werkzeugen muss der Fräser erst eingeschaltet und dann mit laufendem Motor an das Werkstück geführt werden. Setzt man den Fräser erst an und schaltet dann den Motor ein, ergibt sich ein heftiger Rückschlag. Dies führt nicht nur zu Beschädigungen des Werkstücks, sondern kann auch für einen selber gefährlich werden, weil die auftretenden Kräfte sehr hoch sind.

Das Arbeiten mit der Fräse im Gleichlauf, d.h. die Drehrichtung des Fräsers entspricht der Vorschubrichtung, darf nur bei geringen Spandicken geschehen. Bei großen Spandicken kann dies gefährlich werden, weil der Fräser wie ein Rad an der Werkstückoberfläche wegläuft und nur noch sehr schwer zu kontrollieren ist.

Tipps zum erfolgreichen Arbeiten mit der Fräse

Führen Sie die Fräse nicht zu schnell. Ein zu großer Vorschub führt zum Abreißen der Holzfasern und damit zu einem unsauberen Schnittbild. Ein Warnsignal ist das Abfallen der Motordrehzahl.

Wenn sie in mehreren Schritten geringere Spandicken abnehmen, erhalten Sie ein besseres Schnittbild.

Verwenden Sie nur scharfe Fräser. Mit abgenutzten Fräsern erhalten sie unsaubere Schnitte.

Die beste Schnittgüte erhalten Sie, wenn Sie längs der Faserrichtung fräsen. Beim Fräsen quer zur Faserrichtung wird die Oberfläche rauer. Lässt sich das Arbeiten quer zur Faserrichtung nicht vermeiden, z. B. bei Stirnholz, arbeiten Sie mit kleinen Spandicken.

Wenn Sie nach dem Fräsen das Holz etwas anfeuchten, richten sich die Holzfasern beim Abtrocknen wieder auf. Führen Sie anschließend die Fräser noch einmal mit der gleichen Einstellung wie beim letzten Fräsdurchgang über die Werkstückkante. So bekommen Sie eine glattere Oberfläche.