So installieren Sie Ihren Mähroboter richtig

Wir verraten Ihnen, wie man einen Automower richtig installiert und beantworten wichtige Fragen über den Rasenroboter von Husqvarna.

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1. Was wird für die Installation benötigt?

Wer seinen Automower startklar machen möchte, benötigt entsprechende Kabel, Befestigungshaken, Steckverbindungen, Kabelbinder und -marker. Diese sind als vollständige Installationskits in unterschiedlichen Größen erhältlich:

  • Installations Kit S
    Bei einfachen Rasenflächen bis 800 m² oder komplexen Rasenflächen bis 400 m² genügt das Installations Kit S mit 150 m Kabel, 300 Klammern, drei Kabelverbindern und fünf Anschlussklemmen.
  • Installationskit M
    Das Installationskit M ist empfehlenswert bei einfachen Rasenflächen bis 2000 m² oder komplexen Flächen bis 1000 m². Es enthält 250 m Kabel, 400 Klammern, drei Kabelverbinder und fünf Anschlussklemmen.
  • Installationskit L
    Das größte Installationskit L besteht aus 400 m Kabel, 600 Klammern, fünf Kabelverbindern und fünf Anschlussklemmen. Es ist geeignet für Geräte, die es mit 5000 m² einfachem Rasen oder bis zu 5000 m² komplexer Rasenfläche aufnehmen.

Die verschiedenen Installationskits sind grundsätzlich mit allen Automower-Modellen von Husqvarna kompatibel. Sie werden lediglich nach Komplexität und Aufteilung des Grundstücks gewählt.


2. Welche Funktion erfüllt die Ladestation?

Die Ladestation versorgt den Automower mit Energie, wenn die Batterie sich dem Ende neigt. Das ist allerdings noch längst nicht alles was sie kann. Sie erfüllt außerdem noch folgende Funktionen:

  • Die Ladestation gibt das Signal zum Andocken, indem er das Gerät mit Hilfe des F-Signals zurück zur Station führt und dann durch das N-Signal an die Kontakte der Docking-Station anschließen lässt.
  • Die Ladestation erzeugt ein Induktionsfeld, indem das Begrenzungskabel mit Strom versorgt wird und eine geschlossene Schleife bildet. Darin kann sich der Automower dann frei bewegen.
  • Wird der Automower durch die Eingabe des Pincodes entsperrt, sendet das Gerät diese Daten an die Ladestation. Die Station übermittelt dann das A-Signal, das den Mähroboter aktiviert.

Je nach Gerät kann es Abweichungen in der Funktion der Ladestation geben. Einige Modelle orientieren sich bei der Rückkehr zur Station lediglich am Suchkabel. Andere haben zusätzlich eine Parktaste angebracht, über die der Automower zur Station zurückgerufen wird.


3. Was muss bei der Platzierung der Ladestation beachtet werden?

Geschützter Standort
Bei der Platzierung der Ladestation geht es darum, einen Ort auszusuchen, den der Automower gut erreichen kann. Sie sollte außerdem nicht in starker Hanglage platziert werden und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Zentrale Lage
Auch eine möglichst zentrale Lage innerhalb des Arbeitsbereichs ist von Vorteil, da sich der verkürzte Weg positiv auf die Batterieleistung auswirkt. Eine Platzierung in schwer erreichbaren Ecken des Geländes wäre wenig zeit- und energieeffizient.

Automower Ladestation

Im rechten Winkel zum Außenkabel
Auch der Verlauf der Außenkabel muss sorgfältig geplant werden. Idealerweise sollten sie im rechten Winkel zur Ladestation gelegt sein und einen Freiraum von mindestens drei Meter zulassen, die das Gerät zum Rangieren benötigt. Störungen des Andockfunksignals werden somit ebenfalls vermieden.

Automower-Garage
Darüber hinaus sollte die Ladestation weitestgehend vor Feuchtigkeit geschützt sein, d.h. nicht in Reichweite von Rasensprengern oder ähnlichem stehen. Eine überdachte Stelle oder eine entsprechende Automower-Garage hält Regen und Hagel fern.

Stromversorgung
Da außerdem die Stromversorgung gesichert werden muss, sollte auch die Entfernung zu der nächsten Steckdose bedacht werden.

Diebstahlschutz
Als Maßnahme des Diebstahlschutzes empfiehlt es sich die Ladestation nicht im Sichtfeld von Passanten nah bei der Straße aufzustellen.

Auswahl und Positionierung des Transformators
Auch bei der Aufstellung des Transformators sollte ein Standort gewählt werden, der vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung schützt. Es ist wichtig darauf zu achten, dass der verwendete Transformator für den Betrieb im Freien zugelassen ist. Das mitgelieferte Niederspannungskabel hat eine Länge von 10 Meter. Längere Kabel sind im Handel erhältlich.


4. Wie wird die Ladestation installiert?

Achtung! Das Bohren neuer Löcher in die Platte kann zu Schäden führen. Das Betreten der Basisplatte ist nicht erlaubt.
  1. Platzieren
    Die Ladestation wird an einer geeigneten Stelle platziert.
  2. Niederspannungskabel anschließen
    Die Schutzabdeckung der Station wird nach vorne geklappt und das Niederspannungskabel angeschlossen.
  3. Mit Steckdose verbinden
    Das Stromkabel des Transformators wird mit einer 100 bis 230 V-Steckdose verbunden.
  4. Befestigen
    Die Ladestation wird fest an dem Untergrund befestigt, verwendet werden dafür die Schrauben aus dem Lieferumfang. Dazu sollten nur die bereits vorhandene Löcher genutzt werden.


5. Begrenzungskabel und Flächenplanung

5.1 Welche Funktion erfüllt das Begrenzungskabel?

Das Begrenzungskabel grenzt den Arbeitsbereich ab, sodass sich der Automower nach seiner Installation innerhalb dieser Fläche frei bewegen kann. Blumenbeete u.ä. können vor dem Mähroboter geschützt werden, indem das Begrenzungskabel um das Hindernis herum gelegt wird.

5.2 Wie sollte bei der Flächenplanung beachtet werden?

Die Planung der zu mähenden Rasenflächen hängt in erster Linie von ihrer Größe und Komplexität ab. Hilfreich kann dabei das Anfertigen einer Skizze sein, denn es erleichtert das korrekte Verlegen der Kabel in Hinblick auf vorhandene Hindernisse.

5.3 Wie sollte die Fläche vorbereitet werden?

Bevor mit dem Verlegen der Kabel begonnen wird, sollte der Rasen zunächst gemäht werden. Das Grundstück wird dann auf Steine und Löcher überprüft, die man vor der Installation beseitigen sollte. Hindernisse werden durch Begrenzungsinseln ausgespart.

5.4 Begrenzungskabel oberirdisch oder unterirdisch verlegen?

Das Begrenzungskabel kann entweder oberirdisch oder unterirdisch verlegt werden. Entscheidet man sich für die oberirdische Verlegung, wird das Kabel mit Haken im Boden befestigt. Nach ein paar Wochen wird das Gras das Kabel überwuchert haben und es wird nicht mehr sichtbar sein. Für die unterirdische Verlegung wird das Kabel mit einem Kantenschneider oder einem Spaten zwischen 1 und 20 cm tief eingegraben. Beide Methoden bringen Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile Nachteile
oberirdisch
  • schnell und unkompliziert
  • Änderungen ohne viel Aufwand jederzeit möglich
  • wächst nach einiger Zeit ein
  • Kabel ist Wind und Wetter ausgesetzt
  • kein Schutz vor möglichen Schäden
  • in den ersten Wochen ist das Kabel sichtbar
unterirdisch
  • Kabel ist besser geschützt vor möglichen Schäden
  • kann nicht zerschnitten oder gerissen werden
  • Schutz vor Witterungsbedingungen
  • Vertikutieren des Rasens ist problemlos möglich
  • Installation ist etwas aufwendiger
  • nachträgliche Änderungen sind relativ aufwendig

5.5 Welche Abstände müssen eingehalten werden?

Grenzt ein Hindernis an den Arbeitsbereich des Automowers, muss das Begrenzungskabel dort in entsprechendem Abstand verlegt werden. Dieser Unterscheidet sich je nach Art des Hindernisses. Bei einem hohen Hindernis, wie etwa einer Wand oder einem Zaun sollte ein Abstand von 35 cm eingehalten werden. An einem niedrigen Hindernis, wie etwa einem Blumenbeet oder einer Steinkante, genügt ein Abstand von 30 cm. Auf diese Weise wird verhindert, dass es zu einem Zusammenstoß kommt und das Gehäuse des Geräts verschleißt. Grenzt an den Arbeitsbereich ein Weg mit Steinpflaster, der sich auf gleicher Ebene befindet, stellt das für den Mähroboter kein Problem dar. Das Begrenzungskabel kann dann 10 cm von der Wegkante entfernt verlegt werden.

5.6 Wie werden Haupt- & Subzonen definiert?

Bei der Einteilung des Arbeitsbereichs lässt sich zwischen der Haupt- und Subzone unterscheiden sowie einer separaten Zone. Während die Hauptzone, den größten Teil des Grundstücks ausmacht, ist die Subzone ein kleinerer Bereich, den der Automower beispielsweise über einen Durchgang selbstständig erreichen kann.

5.7 Wie gelangt der Rasenroboter von einer Zone in die nächste?

Ist eine eigenständige Durchfahrt von einer Zone in die andere nicht möglich, weil der Abschnitt durch einen Zaun o.ä. versperrt ist, handelt es sich dabei um eine separate Zone, was bedeutet, dass der Mähroboter von Hand in den abgetrennten Bereich versetzt werden muss. Dann ist eine eigene Begrenzungsschleife für diesen Bereich nötig, die entweder eine eigene Ladestation erfordert oder einen Signalgeber. Der Durchgang in die Subzone muss mindestens 60 cm breit sein und eine Neigung von weniger als 40 % aufweisen.

Der Mähvorgang innerhalb der separaten Zone wird über den Betriebsmodus Nebenbereich gestartet. Steht hier keine separate Ladestation zur Verfügung, mäht der Automower so lange bis der Akku leer ist. Wird das Gerät vorher zurück in die Hauptzone versetzt, wird die START-Taste betätigt und wieder Hauptbereich gewählt.

5.8 Wie wird das Begrenzungskabel an die Ladestation angeschlossen?

Um das Begrenzungskabel an die Ladestation anzuschließen, sollte folgendermaßen vorgegangen werden:

  • Die Kabelenden werden in den Verbinder eingefügt.
  • Der Verbinder wird mit einer Zange zusammengedrückt, bis er einrastet.
  • Überstehendes Material kann ein bis zwei Zentimeter über dem Verbinder abgeschnitten werden.
  • Nachdem die Schutzabdeckung der Ladestation nach vorne geklappt wurde, werden die Kabelenden durch die Kanäle an der Rückseite der Station nach vorne durchgeführt.
  • Die Kabel werden mit den Kabelmarkierungen (im Lieferumfang enthalten) markiert, um einen Neuanschluss der Kabel, beispielsweise nach einer Wintereinlagerung der Ladestation, zu erleichtern.


6. Suchkabel verlegen und Mähroboter starten

6.1 Welche Funktion erfüllt das Suchkabel?

Um zur Ladestation zurückkehren zu können, orientieren sich die meisten Mähroboter an dem sogenannten Suchkabel, das ebenfalls in der Erde verlegt wird.
Dieses sendet elektrische Signale aus, die das Gerät empfängt und von der Steuersoftware auswerten lässt. Auf diese Weise kehrt es zurück an die Docking-Station, um den eingebauten Akku wieder aufzuladen.

Sowohl der Begrenzungs- als auch der Suchdraht beginnen und enden an der Ladestation. Während der Begrenzungsdraht aber permanent aktiv ist, wird der Suchdraht nur dann genutzt, wenn er den Mähroboter zur Station zurückführen soll.

6.2 Wie wird das Suchkabel an die Ladestation angeschlossen?

Ladestation mit Suchkabel

Um das Suchkabel an die Ladestation anzuschließen, sollte folgendermaßen vorgegangen werden:

  • Die obere Abdeckung der Ladestation wird aufgeklappt und das Suchkabel durch den Kanal eingeführt.
  • Die Kontaktklemme wird auf dieselbe Art und Weise mit dem Suchkabel verbunden, wie es auch beim Begrenzungskabel der Fall war (siehe Punkt 6.6). Anschließend wird sie an den Kontaktstift mit der Kennzeichnung G1 angeschlossen.
  • Auch hier kann das Kabel mit den mitgelieferten Kabelmarkierungen markiert werden, um einen Neuanschluss zu erleichtern.
  • Das Suchkabel wird unter der Platte durch- und dann mindestens zwei weitere Meter ab der Vorderkante gelegt.

6.3 Welche Einstellungen müssen bei der Inbetriebnahme am Mähroboter vorgenommen werden?

Nach dem Aufladen des Akkus werden über das Bedienfeld Einstellungen zum Diebstahlschutz, zu Mähzeiten und -programmen sowie Datum und Uhrzeit vorgenommen. Das Gerät ist dann bereit zum Mähen.


7. Automower Installation – Was ist zu beachten?

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