Einfach mal melden: Kundenbeziehungen pflegen, so geht‘s

Kennen Sie das? Sie haben zwar einige Stammkunden, bei Neukunden bleibt es jedoch häufig bei nur einem Auftrag. Sogenanntes Customer-Retention-Management hilft Ihnen dabei, Neukunden stärker an Ihren Betrieb zu binden. Versuchen Sie es mal!

Haben Sie einem Kunden per E-Mail schon mal zum Geburtstag gratuliert oder einen Weihnachtsgruß verschickt? Wenn ja, haben Sie bereits den ersten Schritt zu einer guten Kundenbeziehungspflege getan. Sie wird in der Marketingfachsprache auch CustomerRetention-Management (CRM) genannt.

Die Aufgabe lautet: Den Kontakt zum Kunden mithilfe von E-Mails, Briefen, Flyern etc. aufrechterhalten. Solche Aufmerksamkeiten sollen Ihren Betrieb im Gedächtnis des Kunden verankern und schließlich zu erneuten Aufträgen ermuntern.

Für kleine oder mittelgroße Handwerksunternehmen mit übersichtlichem Kundenstamm empfehlen wir das Versenden von persönlichen E-Mails oder postalischen Grußkarten. Wenn die Kundenzahl ins Vierstellige geht, lohnt sich der Einsatz von speziellen Newsletter-Programmen wie Clever Reach oder Mailchimp.

Wichtig: korrekter Datenschutz

Auch für den Einsatz von Newslettern gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO). Bereits vor ihrem Inkrafttreten 2018 durften E-Mails in gewerblichem Zusammenhang nur an Adressaten gesandt werden, die dazu ausdrücklich ihre Einwilligung erteilt haben. Wichtig ist, dem Newsletter-Empfänger jederzeit die problemlose Abmeldung zu erlauben. Hierfür muss jede E-Mail mit einem Abmeldelink versehen sein. Eine Verlinkung zu der Datenschutzerklärung Ihrer Webseite sollte ebenfalls enthalten sein.

Welche Gelegenheiten zum Kundenkontakt nutzen?

Gelegenheiten gibt es viele. Berücksichtigen Sie Jahreszeiten, Feiertage und Ereignisse in Ihrer Newsletter-Planung, zum Beispiel Halloween, Karneval oder die Zeitumstellung. Sie können Ihren Kunden einfach einen netten Gruß senden oder saisonal passende Dienstleistungen bewerben. Ebenfalls wirkungsvoll ist es, wenn Sie sich mit einer E-Mail für einen Auftrag bedanken.

Wie häufig Newsletter versenden?
Generell gilt: Knappe Mails im kurzen Abstand sind wirkungsvoller als ausführliche Textwüsten, denen wochenlang keine weiteren folgen.

Zwei Beispiele:

1. Zum Herbstbeginn planen viele Fahrzeugbesitzer den Reifenwechsel. Kfz-Betriebe können zuvor in einer E-Mail darauf aufmerksam machen, dass eine frühzeitige Terminvereinbarung empfehlenswert ist, und hierfür gleich die Telefonnummer angeben.
2. Eine Firma für Fassadenreinigung hat ein neues Verfahren für das Entfernen von Graffiti entwickelt. In einer E-Mail wird das Verfahren vorgestellt und dem Leser ein Rabatt in Aussicht gestellt, wenn er die Dienstleistung in Kürze bucht.

 

Eine Erinnerung zum Reifenwechsel von einem Kfz-Betriebe

Interessiert euch das Thema Online-Marketing? Dann findet Ihr hier unsere Serie „Online Marketing für Handwerker“

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