Hände: Spuren der Arbeit

Wir haben Menschen besucht, die täglich etwas aus eigener Kraft schaffen und bewegen. Mit den Bildern ihrer Hände möchten wir unserer Wertschätzung Ausdruck verleihen.

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Momentaufnahmen

Gerade noch haben sie geschraubt, gestrichen, gehämmert und geschliffen. Für das Foto unterbrechen sie ihre Tätigkeit für einen Moment, halten still, um anschließend sogleich wieder an die Arbeit zu gehen. Wir haben Handwerker verschiedener Gewerke besucht und ihre Hände inmitten der Arbeit fotografiert. Die Portraits der Hände sollen dem Betrachter ein Gefühl dafür geben, was jeden Tag von ihnen geleistet wird.

Für die Fotostrecke ‚Deiner Hände Arbeit‘ sind wir im Raum Berlin unterwegs gewesen und haben Menschen bei der Arbeit besucht. Dabei trafen wir auf verschiedenste Berufe und Tätigkeiten und, damit einhergehend, Hände. Unsere Besuche brachten uns zu Tiefbauern, Malern, Schmieden, Tischlern und anderen; wir trafen uns auf Baustellen und in Werkstätten. Vor Ort haben wir uns die Tätigkeit erklären lassen, was die typischen Arbeitsschritte sind und an welchem Projekt gerade gearbeitet wird.

Wir erfahren, dass es für den KFZ Mechaniker immer ein Grund zur Freude ist, wenn ein Motor ausgebaut werden muss, weil ihm die Herausforderung gefällt. Oder wie viele Säbelsägeblätter bei der Demontage eines Öltanks verschlissen werden (viele) und wie der Arbeitsalltag eines Steinmetzen aussieht, der keine Grabmale anfertigt.

Arbeit hinterlässt Spuren. Die Arbeit von Handwerkern hinterlässt ihre Spuren überall, denn letztendlich wurde alles um uns herum von Menschenhand gebaut. Die Spuren, die die Arbeit selbst in den Händen der Handwerkern hinterlässt, sind nicht in gleichem Maße präsent. Mit den Fotos möchten wir sie sichtbar machen und unsere Wertschätzung ausdrücken.