Die News KW 12

News vom 16. März bis 24. März 2019

Mit uns bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir fassen für Sie regelmäßig die wichtigsten News aus Handwerk und Industrie zusammen.

Festool Neuheiten

Pflicht zu Praktika im Handwerk: IG BAU dafür, Merkel dagegen

Angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels im Handwerk spricht sich die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) dafür aus, an weiterführenden Schulen stärker als bisher für Handwerksberufe zu werben. Das meldet die IG BAU auf ihrer Homepage am 13.03.2019. Eine Möglichkeit sei ein verpflichtendes Kurzpraktikum im Handwerk zwischen der siebten und zwölften Klasse, so Dietmar Schäfers, Vorsitzender der IG BAU. Zugleich ließe sich die Dauer oder Zahl der Praktika erhöhen, damit während der Schulzeit wenigstens eine Station im Handwerk infrage komme. Eine Quote fürs Handwerk beim Schulpraktikum könne einen Beitrag dazu leisten, die Berufe bekannter zu machen und mehr Schulabgänger für eine Ausbildung zu gewinnen, so Schäfers.
Am 15.03.2019 informiert die WirtschaftsWoche, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Chefs der vier deutschen Wirtschaftsverbände gegen ein verpflichtendes Schulpraktikum im Handwerk ausgesprochen haben, darunter Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). „Praktische Erfahrung kann ein Beitrag sein, aber es muss nicht immer gleich alles flächendeckend verpflichtend gemacht werden“, sagte Merkel. Im Kampf gegen den Fachkräftemangel hätten die Verbandschefs hingegen die schnelle Verabschiedung des Fachkräftezuwanderungsgesetzes gefordert.

Brexit: Deutsche Unternehmen bereiten sich zu wenig vor

Wie Deutsche Mittelstands Nachrichten am 21.03.2019 berichtet, hält die Bundesbank die Brexit-Vorbereitungen zahlreicher deutscher Unternehmen für lückenhaft und schlägt daher Alarm. Es gebe bei den Firmen Nachholbedarf in Finanzangelegenheiten. „Sorgen macht mir, dass sich viele Unternehmenskunden der Institute bisher nur unzureichend mit den Folgen des Brexits für ihre Finanzgeschäfte beschäftigt haben“, sagte Joachim Wuermeling, Vorstand der Bundesbank. Eine Vielzahl von Verträgen der Unternehmen müsse angepasst werden, damit Geschäfte auch bei einem harten Brexit fortgesetzt werden können, so Wuermeling. Großbritannien wolle die EU am 29. März verlassen. Noch immer sei unklar, ob es zu einem ungeregelten Austritt mit unabsehbaren wirtschaftlichen Folgen komme.

Mittelstand will keine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank

Im deutschen Mittelstand stößt eine mögliche Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank auf wenig Gegenliebe. Das meldet Deutsche Mittelstands Nachrichten am 19.03.2019. „Mehr Wettbewerb ist grundsätzlich zu begrüßen“, sagte Reinhold von Eben-Worlée, Verbandspräsident der Familienunternehmer. „Von daher sehen wir keinen Grund, warum die beiden Banken fusionieren sollten.“ Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft sieht es ähnlich. Seiner Meinung nach, sei für deutsche Mittelständler ein leistungsfähiges und wirtschaftlich gesundes deutsches Bankhaus ein erster Ansprechpartner. „Wenn sich jedoch zwei angeschlagene Bankhäuser zusammentun, ist das keine Garantie dafür, dass ein wirtschaftlich schlagkräftiges Institut entsteht. Oder um es salopp zu formulieren: Durch den Zusammenschluss von zwei Fußlahmen entsteht kein europäischer Champion.“

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