Welcher Werkzeugkoffer ist der richtige?

17. November 2021

Handwerker*innen, Installateur*innen und Mechaniker*innen gehen ohne ihn nicht vom Hof: Der Werkzeugkoffer ist treuer Begleiter von allen, die in ihrer täglichen Arbeit mit Schraubenschlüssel, Zange und Co. arbeiten.

Erfahre mehr über den transportablen Stauraum für alles, was du für dein Projekt zum heimwerken, für die tägliche Arbeit oder für den Hilfseinsatz bei Freund*innen brauchst.

Was ist ein Werkzeugkoffer?

Äußerlich ähneln sich die Koffer für das Werkzeug heute oft. Doch ihr Innenleben kann ganz unterschiedlich sein, denn fast jede Branche eines*einer Handwerker*in bis zur Industrie hat den täglichen Begleiter im Gebrauch.

Werkzeugkoffer sind daher speziell auf ihr jeweiliges Einsatzgebiet abgestimmt.

Für Hobby und Heimwerkerarbeiten zu Hause gibt es die nötige Grundausstattung in einem vorsortierten, gefüllten Werkzeugkoffer. Hier stellen Profis den Inhalt zusammen, damit du jederzeit die gängigen Werkzeuge griffbereit hast, wenn es in den eigenen vier Wänden etwas zu reparieren gibt. Wer sich bereits eine eigene Werkstatt mit der nötigen Ausrüstung zusammengestellt hat, dem bieten wir leere Werkzeugkoffer wie den geräumigen Hartschalenkoffer von Stier. Hier bringst du dein ganz persönliches Sortiment mühelos unter.

Du bist noch nicht komplett ausgestattet, oder fängst gerade erst an, dir das nötige Werkzeug zusammenzustellen? Dann wäre ein bestückter Koffer sicher die einfachere Wahl. Hier findest du alles, was in Haus und Hof häufig benötigt wird: von Schraubendrehern und Zangen über den Hammer bis zur Ratsche, vom Schraubenschlüssel bis zur Säge für kleinere Holzarbeiten.

Die Sortimente sind unterschiedlich groß und können auch noch weitere Helfer fürs Alltagshandwerk enthalten. Spezialist*innen bekommen ebenfalls die nötige Ausstattung: Im STIER Elektriker*in-Werkzeugsortiment im Aluminiumkoffer findest du alles, was für Arbeiten an der Elektrik benötigt wird.

Welche Arten von Werkzeugkoffern gibt es?

Der Aufbau des Werkzeugkoffers kann im Einzelfall ganz unterschiedlich sein. Das hängt vom geplanten Einsatzgebiet und vom Inhalt des Transportstücks ab. Hier können wir verschiedene Bauweisen unterscheiden, die jeweils für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten empfehlenswert sind.

• Ein klassischer Werkzeugkoffer, wie der von Stier aus dem Contorion Shop sieht dem, was wir als Koffer kennen, noch am ähnlichsten. Zwischen den robusten Hartschalen des Äußeren verbirgt sich der Inhalt: Hier werden einzelne Bereiche durch Trennschalen abgegrenzt. Die einzelnen Fächer sind für mehr Flexibilität meist herausnehmbar. In den Fächern sind häufig noch Laschen oder Gummis eingearbeitet, in die Werkzeuge wie beispielsweise Schraubendreher hineingesteckt werden können.

Geöffnet wird der Koffer ganz regulär an der Seite, wo je nach Modell ein Schloss oder eine Zahlenkombination den Inhalt schützt.

• Modell zwei kennen wir alle seit Jahrzehnten: Die klassische Werkzeugkiste, die wir ebenfalls von der beliebten Marke Stier anbieten, begleitet Handwerker*innen seit Jahrzehnten bei ihrer Arbeit. Die robusten Arbeitsbegleiter sind meist aus Metall gefertigt und haben eine Öffnung an der Oberseite. Hier können Werkzeuge auf einen Blick eingesehen werden, denn sie liegen meist im großen Innenfach der Kiste verstaut, die von oben her einzusehen ist. Links und rechts davon finden wir kleinere Fächer, in denen Material wie etwa Dichtungen, kleine Mengen Schrauben und ähnliche Kleinteile ihren Platz haben.

• Eine weitere Möglichkeit, dein Werkzeug zu transportieren, ist die Werkzeugtasche. Hier bekommst du ein besonders leichtes Stück, das oft aus Nylon ist, auch Varianten aus Leder sind zu haben. Je nach Modell gibt es die Werkzeugtasche als Rucksack oder, für kleinere Mengen an Werkzeug, als Gürteltasche. Wenn das Arbeitsmaterial stets zur Hand sein soll, ohne dass die Tasche getragen werden muss, sind diese Werkzeugtaschen ideal. Darum werden sie beispielsweise gerne von Gerüstbauer*innen genutzt, die nicht für jedes Werkzeug auf- und absteigen wollen, aber auch die schwere Werkzeugkiste nicht über viele Etagen hinweg mitschleppen.

Welcher Werkzeugkoffer ist der richtige für Einsteiger*innen, Fortgeschrittene und Profis?

Wir führen bei Contorion sowohl leere als auch bestückte Werkzeugkoffer. Profis und Fortgeschrittene wissen meist sehr genau, welches Werkzeug in dem neuen Koffer verstaut werden soll. Und nicht selten haben sie dieses Werkzeug auch bereits oder finden es einzeln in unserem Shop. In diesem Fall kann ein leerer Koffer die richtige Lösung sein.

Wer aber beim Thema Werkzeug und Handwerksarbeiten noch Einsteiger*in ist, dem ist mit den Standardsortimenten aus den gefüllten Werkzeugkoffern geholfen. So finden sich etwa im STIER Werkzeugkoffer mit 60-teiligem Werkzeugsortiment die nötigsten Helfer für alles, was im Alltagsleben in den eigenen vier Wänden an Arbeiten anfällt. Damit legst du einen soliden Grundstein für deine eigene Handwerksausrüstung.

Außerdem wichtig vor dem Kauf des Koffers ist die Materialfrage. Metallene Koffer sind besonders langlebig und extrem robust; haben allerdings auch ein vergleichsweise hohes Eigengewicht. Wem das zu viel zu schleppen ist, der greift besser zum ebenfalls robusten, aber wesentlich leichteren Hartschalenkoffer aus Kunststoff.

Außerdem stellt sich die Frage, wie häufig dein Koffer im Einsatz sein wird. Wenn du nur gelegentlich zu Hammer und Schraubenschlüssel greifst, um ein Projekt umzusetzen, sind günstige Varianten durchaus ausreichend. Für den häufigen Gebrauch ist die hochwertige Profi-Ausstattung langfristig die bessere Investition. Denn wer seinen Koffer täglich den Bedingungen am Arbeitsplatz, etwa der Baustelle aussetzt, der braucht zuverlässiges Material, das für besondere Herausforderungen gemacht ist und extralange hält.

Nicht zuletzt spielt noch der Einsatzbereich des Handwerkskoffers eine Rolle. Hier entscheidest du je nach Einsatzgebiet, ob du einen Spezialkoffer benötigst, wie sie beispielsweise die Elektriker*innen nutzen, oder ob die Standardausrüstung für Hobby und Heimwerk das Richtige für dich ist.

Die Vorteile eines Werkzeugkoffers

Der Vorteil der mobilen Werkstatt im Kleinformat liegt auf der Hand. Hier sind die nötigsten Werkzeuge jederzeit griffbereit, alles ist übersichtlich geordnet und hat seinen Platz. So brauchst du kaum hinzusehen und greifst doch den richtigen Maulschlüssel, den Hammer oder die Rohrzange zielsicher aus dem Koffer heraus.

Tipps zum Kauf deines neuen Werkzeugkoffers

Bevor du dir einen Werkzeugkoffer online kaufst, überlege dir sorgfältig, wo und wie häufig er gebraucht werden wird. Danach richtet sich die Entscheidung, welche Ausstattung du benötigst, wie robust die Ausführung sein soll und ob eventuell ein Spezialmodell nötig ist.

Wie schütze ich meine Werkzeuge im Koffer vor Diebstahl?

Werkzeug, gerade das von hoher Qualität, ist nicht billig. Darum haben hochwertige Werkzeugkoffer sozusagen den eingebauten Diebstahlsschutz mit Schloss oder Zahlenschloss. Darüber hinaus solltest du darauf achten, deinen Koffer nicht offen und gut einsehbar stehen zu lassen. Auch zu Hause gehört er in sichere Bereiche des Hauses, die abschließbar sind. Wenn die Gartenhütte kein Schloss hat oder die Hintertür zum Keller leicht zu knacken ist, bringst du dein Werkzeug besser woanders unter. Ein abschließbarer Schrank bietet weiteren Schutz, und für sehr hochpreisiges Werkzeug kann sich sogar ein GPS Tracker lohnen.

Wie pflege und reinige ich meinen Werkzeugkoffer?

Damit dir der neue Koffer lange seine treuen Dienste leistet, tut etwas Pflege gut. Gelegentlich kannst du ihn ausräumen und mit einem feuchten Tuch auswischen. Gegen Staubschichten hilft der gute alte Staubsauger, und bei hartnäckigem Belag kann auch die Reinigung per Druckluft eine schnelle Lösung bieten.

HAND-DRAUF-Redaktion

Von Werkzeug bis Unternehmensführung: Mit unseren Ratgebern wollen wir Handwerker*innen Antworten auf viele Fragen geben.

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