Papierkram ade

5. März 2022

Zeit und Geld sparen und zusätzlich überflüssigen Papierkram loswerden. Klingt zu gut, um wahr zu sein? ToolTime macht all das und mehr möglich. Das Unternehmen bietet Handwerker*innen eine durchdachte und anwendungsfreundliche Software, um den eigenen Betrieb und Prozesse zu digitalisieren und zu vereinfachen.

 

ToolTime ist eine Software für Handwerksbetriebe zur papierlosen und zeitsparenden Betriebsführung. Angebote und Rechnungen werden mit wenigen Klicks erstellt, die passende App ermöglicht eine lückenlose Baustellendokumentation – mit Bildern, Informationen zu Materialeinsatz, Arbeitsstunden, einem digitalen Arbeitsschein und digitaler Kund*innensignatur. App und Bürosoftware sind hierbei in Echtzeit vernetzt, sodass alle Mitarbeiter*innen jederzeit über alles informiert sind. Wir haben mit Marius Stäcker, Gründer der Berliner Firma ToolTime, über die Software und den Stand der Digitalisierung im deutschen Handwerk gesprochen.

Marius Stäcker 

Welche Vorteile hat die Verwendung von Software wie ToolTime?

Marius Stäcker: Die größte Rolle spielt wohl der finanzielle Vorteil: Wenn ein Betrieb, wie bei unserer Kundschaft üblich, etwa 30% seiner Bürozeit durch unsere Software sparen kann, ist diese Zeit übrig, um auf Baustellen mehr Leistungen in Rechnung zu stellen. Sprich: Die gewonnene Zeit kann zum Geldverdienen genutzt werden. Der organisatorische Vorteil sollte aber nicht unerwähnt bleiben: Arbeitsscheine können durch ihre digitale Erstellung nicht mehr verloren gehen: Teams kommunizieren alles projektbezogene zur Baustelle in einem zentralen Tool – von der Anfahrt über den Materialeinsatz bis hin zur Signatur. Die Teams müssen morgens nicht erst durch die Gegend fahren, weil ihre Termine bereits in der ToolTime-App stehen. Arbeitszeiten werden einfach auf der Baustelle in ToolTime eingetragen und landen automatisch im Büro und vieles mehr.

Was hindert Handwerksbetriebe noch daran, in Software und neue Prozesse zu investieren?

MS: Wir sprechen im Monat, bedingt durch unsere Vertriebsaktivitäten, mit etwa 10.000 Betrieben. Diese rangieren von klassischen Selbstständigen bis hin zu großen Betrieben mit über 20 Mitarbeiter*innen. Im Verkauf nehmen wir immer wieder wahr, dass in vielen Betrieben einfach das Bewusstsein dafür fehlt, wie viel Geld und Zeit bei der Betriebsführung verloren geht. Wenn wir unseren potenziellen Kund*innen vorrechnen, wie viel sie ihren Umsatz steigern könnten, wenn 30% Bürozeit entfällt, fällt dem*der ein- oder anderen die Kinnlade herunter. (lacht)

Wie bewertet ihr die Entwicklung der Digitalisierung im deutschen Berufshandwerk?

MS: Bei der Entwicklung fällt uns immer wieder auf, dass diese vor allem produktgetrieben ist. Heißt: Viel zu oft sprechen wir bei der Digitalisierung einer Branche von ein paar Software-Firmen, die Produkte auf den Markt bringen, und nennen das »Digitalisierung«. Wir haben ein anderes Verständnis von Digitalisierung. Das spiegelt sich auch in unserer Art wider, wie wir Neukund*innen gewinnen. Grundsätzlich gehen wir immer von der Situation aus, dass Betriebe in einen digitalen Workflow eingearbeitet werden müssen. Wir verstehen, dass ein Umstieg auf ToolTime bedeuten kann, den gewohnten Arbeitsalltag deutlich umzustellen. Und dafür braucht es Zeit. Für die Digitalisierung im Handwerk gibt es aus unserer Sicht nicht die eine Lösung. Bereits in den Meister*innenschulen müsste damit begonnen werden, effiziente Betriebsführung nach modernsten Vorgaben zu unterrichten. Beim Blick in die Pflichtlektüre der Kurse haben wir hier klaffende Lücken gesehen.

Habt ihr spannende Erfolgsgeschichten von Betrieben, die ihr betreut?

MS: Obwohl ToolTime erst seit zwei Jahren am Markt ist, konnten wir bereits über 1.000 Kund*innen für uns gewinnen. Fast wöchentlich hören wir neue Erfolgsgeschichten, was uns sehr stolz macht. André Schweiger von der Firma Elektro Schweiger bei München hat seinen Betrieb erst vor kurzer Zeit gegründet. Sein Feedback: Dank ToolTime wird er von seinen Kund*innen sehr professionell wahrgenommen. Terminbestätigungen per SMS, papierlose Signaturen und weitere Tools kommen bei seinen Kund*innen sehr gut an. Damit hat er sich ein Alleinstellungsmerkmal und eine Servicekomponente herausgearbeitet, die seine Kund*innen sehr schätzen. Die Tischlerei Warnecke bei Braunschweig ist ebenfalls großer Fan von ToolTime. Geschäftsführer Warnecke hat uns gesagt: »ToolTime ist die beste Software für unser Gewerk – ich habe alles ausprobiert. Und das beste: Meine Jungs nehmen das total super an. Die wollen jetzt überhaupt nicht mehr mit Zettel auf die Baustelle.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Kosten: 35€ pro Monat und Nutzer*in

Kund*innenservice: Gratis

Geeignet für das Bauneben- gewerbe wie SHK, Elektro, Haustechnik, Schreinerei, Tischlerei, Fensterbau und weitere

Mehr Informationen unter tooltime.de

HAND-DRAUF-Redaktion

Von Werkzeug bis Unternehmensführung: Mit unseren Ratgebern wollen wir Handwerker*innen Antworten auf viele Fragen geben.

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