Buchtipp: Von Abdecker bis Zinngießer

4. August 2020

Wie in keinem anderen Berufszweig treffen im Handwerk althergebrachtes Wissen auf modernste Technik. Obwohl seit Jahren die Digitalisierung immer stärker den Berufsalltag von Handwerkern beeinflusst, bleiben Traditionen erhalten – zumindest teilweise. Beim Lesen des Buches Verschwundene Arbeit von Rudi Palla wird deutlich, dass Technologisierung und Digitalisierung bereits eine Vielzahl von Berufen hat verschwinden lassen.

Mal in kurzen Absätzen, mal über mehrere Seiten behandelt der Autor die mitunter kuriosen Berufe, die es früher gab. Neben dem klassischen Handwerk stammen einige der genannten Berufe aus dem Kunsthandwerk und der Kleinkunst. Ganz nebenbei lernen wir etwas über die Historie des Handwerks in Deutschland und Österreich.

Der Aufbau des Buches gleicht einem Lexikon: Die verschwundenen Berufe sind alphabetisch sortiert. Witzige Details, Anekdoten und eine anschauliche Sprache machen Verschwundene Arbeit zu einem kurzweiligen Lesespaß. Und auch Lesefaule kommen auf ihre Kosten: 120 Abbildungen – Zeichnungen, Plakate und Fotos – machen die Geschichte des Handwerks lebendig.

das buch verschwundene arbeit steht in der werkstatt

Du kannst das Buch gewinnen. Schreib uns einfach eine E-Mail an [email protected] mit dem Stichwort Buchtipp20202 Aus allen Einsendungen losen wir einen Gewinner aus. Der Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2020.

Isabelle

Handwerkern auf die Finger und über die Schulter schauen: Ich interessiere mich vor allem für spannende Geschichten aus der Praxis.

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