Arbeitskleidung an heißen Tagen

8. August 2020

Schutz vor Hitze und UV-Strahlung – das sind die beiden Hauptaufgaben, die Kleidung im Sommer leisten sollte. Wir stellen dir atmungsaktive, bequeme und luftige Arbeitsoutfits vor, die zugleich eine hohe Sicherheit gewährleisten. Denn bei der Wahl der Materialien und Stoffe lohnt es sich, genau hinzusehen.

Knallblauer Himmel, pralle Sonne und 40 Grad auf der Thermometeranzeige? Die Baustelle ruft trotzdem. Im Sommer bekommen Handwerker trotz steigender Gradzahlen kein hitzefrei. Besonders körperliche Arbeiten im Freien bei stundenlanger Sonneneinstrahlung werden schnell zur Gefahr. Warum du allerdings nicht einfach die Jeans kürzen und in Shorts umfunktionieren solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Wichtig von Kopf bis Fuß: Arbeitsschutz hoch zwei

Selbstgeschneiderte Trägerhemden sind im Betrieb während des Sommers fehl am Platz. Der Grund ist einfach: Sie sind weder funktional noch zeigen sie einen konformen Look deiner Firma. Im Vordergrund für deine sommerliche Arbeitskleidung sollten ganz andere Aspekte stehen, genau genommen zwei: Sie sollten Schweiß ableiten und deinen gesamten Körper vor der gefährlichen UV-Strahlung großflächig schützen

Ob Montagearbeiterin, Labortechniker oder Fliesenleger: Alle Handwerkerinnen und Handwerker brauchen entsprechend leichtgewichtige und strapazierfähige Kleidung, die von Juni bis in den September das alltägliche Arbeiten drinnen wie draußen angenehm gestaltet. Durch minuten- bis stundenlange ungeschützte Sonneneinstrahlung auf deine Haut läufst du andernfalls Gefahr, die Konzentration und Leistungsfähigkeit spürbar zu verlieren; mehr noch: Sonnenbrand und Überhitzung deines Körpers drohen

Sonnenschutzmittel wie eine UV-Sonnenschutzcreme sind dagegen schon mal ein guter Anfang. Für die meisten Handwerker sind diese jedoch nur zum Teil ausreichend. Entscheidender ist es, sicherheitsgerechte Stoffe zu tragen, die UV-Strahlung gar nicht erst auf die ungeschützte Haut lassen. Dunkle Shirts und Hosen sollten deine erste Wahl sein. Sie schützen mit einem Lichtschutzfaktor von 20 oder mehr am ehesten vor Sonnenbrand und Rötungen. Warum, fragst du dich? Anders als helle Arbeitskleidung reflektieren Sie die Strahlen und leiten diese somit frühzeitig wieder vom Körper weg.

Die Kombi macht’s: Diese Mischgewebe solltest du vorziehen 

Klar, man kennt es: Die klassische Freizeitkleidung im Sommer besteht aus purem Leinen oder Baumwolle. Es gibt jedoch auch modernere Materialien, die für Hitze perfekt sind. Was also genau tun, um zur hautfreundlichen, leichten und zugleich Schweiß ableitenden Kleidung zu greifen?

Lycocell, Baumwolle und Co.

Ideal für die Sommermonate ist spezielle Berufskleidung aus dem angenehm kühlenden Stoff Lyocell. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um ein Zweifach-Gewebe aus Cellulose von beispielsweise Birke, Eukalyptus oder Eiche. Hinzu kommen starke und robuste Fasern aus Polyester, das gleichzeitig für bequemes Tragen sorgt. Feuchtigkeit leitet Lyocell sehr gut ab – das ist natürlich sehr zu empfehlen, wenn du im Hochsommer viel körperlich arbeitest.

Entscheidest du dich für Arbeitskleidung auf Basis von Baumwolle, ist auch das eine hervorragende Wahl. Achtest du darauf, dass es sich um ein hochwertiges Mischgewebe mit Polyester handelt, kann eigentlich nichts schief gehen. Baumwollfasern sind genial, weil sie sehr viel Schweiß aufsaugen, gleichzeitig gut dehnbar und hautfreundlich sind. Mit dem Polyester-Material kannst du dich über ein geringeres Gewicht und schnelles Trocknen deines Kleidungsstückes freuen.

Sommerliche Arbeitskleidung: bitte nur mit UV-Schutz

Straßenmarkierer stöhnen und ächzen, wenn man von ihr spricht. Gemeint ist die pralle Hitze auf offener Fahrbahn. Sie ist nicht nur unangenehm, sie ist vor allem gefährlich. Die Empfehlung lautet ganz klar: Am besten trägst du eine Kombi aus kurzen Arbeitshosen oder Arbeitsshorts mit einem T-Shirt, das UV-Schutz bietet. Alternativ darf es – je nach Situation und Ort – auch ein Poloshirt aus leichten Fasern sein.

Das optimale Schuhwerke bieten dir bequeme, atmungsaktive und leichte Sicherheitssandalen von ATLAS. Sie sind speziell für professionelle Handwerker entwickelt worden.

Je nachdem, in welchem Gewerk du tätig bist, solltest du weiterhin einen guten Kopfschutz wählen. Anstoßkappen und Basecaps sind hier zusammen mit Sonnenbrillen und Schutzbrillen ein Muss – das gilt beim Dachdecken wie auch lichtintensiven Schweißarbeiten an der Maschine.

Und die Hände? Starkes Schwitzen empfinden die meisten hier als sehr unangenehm. Aus diesem Grund solltest du bei Arbeiten an Maschinen oder Werkzeug im Sommer nur atmungsaktive Arbeitshandschuhe tragen.

Zu guter Letzt gilt jedoch immer, die Schutzbestimmungen für deine Tätigkeit und dein Gewerk einzuhalten. Selbst bei höchster Hitze heißt es: Augen zu und durch!

Kai

Als freier Texter mit Fokus auf Website-Kommunikation und Online-Magazine unterstützt Kai Unternehmen aus Berlin und ganz Deutschland.

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