Izba- russisches Holzhaus

Makovetskij, I.V.: Pamjatniki narodnogo zodchestva srednego Povolzhja, Moskau 1954.

Ursprung

Entstanden aus der Reflexion der natürlichen Umgebung des Volga-Gebiets, jedoch nicht ohne architektonischen Einfluss von klassizistischen Bauten in Moskau und St. Petersburg. Schnitzereien im Holz sind vorwiegend an Vorbilder aus der Natur angelehnt: Bäume, Sträucher, Beeren, Blumen, aber auch Tiere (Hahn, Fisch). Hohe Ornamentalisierung der Dekoration an Zäunen, Toren, Veranden, Giebeln, Fenstern und Türen. Heute nicht nur als Wohnhaus von Bauern sondern auch unter „Stadtmenschen“ als Datscha, oder das Häuschen auf dem Lande, beliebt.

Konstruktion

  • rechteckiger Grundriss
  • massiver Holzbau aus naturbelassenen Baumstämmen
  • einfacher Bau mit 2-3 Zimmern und einer Küche
  • Vorbau, der zur Straße hin ausgerichtet aus dem Windfang führt
  • In größeren Häusern weitläufige Veranda entlang der Frontwand mit Hölzernen Pfeilern und Bögen
  • Windfang entlang der Seitenwand unter einem Dach mit dem Hauptgebäude
  • Fenster mit massiven Läden versehen, die vor allem an der Frontseite kunstvoll mit Schnitzereien geschmückt sind

Material

  • hauptsächlich Holz
  • Ausnahme: Wohlhabendere Bauten mit unbewohntem Lager im Erdgeschoss aus Ziegeln, in dem Lebensmittel aufbewahrt wurden

Features

  • Dämmung durch den Windfang, der die Kälte von den mit Holzofen beheizten Innenräumen fernhält
  • Dämmung der Fenster durch massive Läden
  • Große Veranden, die im Sommer zur Erholung dienen
  • Naturbelassenheit
  • Reichhaltige Verzierung

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