Das Sioux Tipi

Laubin, Reginald und Gladys: The Indian Tipi. It´s history, construction, and use. Norman (Oklahoma) 1957.

Ursprung

Die Entstehung des Tipis ist relativ einfach zu begründen: Eine nomadische Lebensweise führend, brauchten die Indianer Nordamerikas als Fischer, Jäger und Hirten eine mobile Behausung, die einfach auf- und abzubauen war. Ein konisches Zelt aus Tierhäuten entsprach diesen Anforderungen, wobei das Tipi der Prärieindianer nicht nur ein einfaches Zelt ist, sondern ein ausgeklügeltes Belüftungssystem zum Rauchabzug am „Dach“ beherbergt, das vermutlich noch vor 1600 entwickelt wurde.

Konstruktion

  • Länge der Holzstäbe bestimmt Tipi-Größe:
  • üblicher Tipi-Durchmesser ca. 3,7 m hat eine Stablänge von ca. 4,6 m für Jagdausflüge genutzt
  • Familientipi ca. 6 m im Durchmesser mit ca. 20 Stäben von 7,6 m Länge
  • Umspannung ergibt eine konische Form wenn angebracht
  • Die Hülle ist aus einzelnen Häuten so zusammengenäht, dass sie um die Holzkonstruktion geschlagen vorne über der Türöffnung zugeschnürt werden kann
  • Tierhaut oft bemalt
  • Bewegliche Rauchklappen an der Öffnung oben; bei Bedarf schließbar

Material

  • Holz für die Stäbe
  • Tierhaut für die Hülle

Features

  • Vorbild für unsere modernen Zelte
  • Schnell auf- und abbaubar
  • Warm im Winter und kühl im Sommer
  • Optimale Belüftung durch bewegliche Klappen
  • Regendicht und windfest dank der konischen Form

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