Sensenwetzstein

Sensenwetzstein

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Sensenwetzstein L230xB40xH15mm SCg MÜLLER

Sensenwetzstein L230xB40xH15mm SCg MÜLLER

Art.-Nr. 21015764
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Mit dem Sensenstein erscheint Ihr Werkzeug wie neu

Jeder kennt noch aus alten Zeiten das Bild der "Senser" aus dem Fernsehen oder aus einem Heimatfilm. Meist haben die Knechte in Gemeinschaft ein Feld gemäht. Dann wurde das Heu auf große Gerüste gehängt, um zu trocknen. Heute ist das Sensen auf steilen Böschungen immer noch beliebt. Denn kaum ein Gerät kann hohe Halme so gut kürzen, wie eine Sense. Nichts ist so flexibel, vor allem auf steilem Gelände. Ist eine Sense gut und scharf, macht Sensen spaß und kann durchaus auch als Sport ausgeübt werden. Beim Sensen nimmt man immer nur 10 cm bis 15 cm neue hohe Halme, und senst diese kreisförmig um den Körper. Die Drehung beträgt in etwa einen Meter. So arbeitet man sich Schicht für Schicht durch das hohe Gras. Für das Mähen wird eine scharfe Sense benötigt, welche mit einem Sensenstein gepflegt wird. Sense und Stein gehören somit untrennbar zusammen.

Sensenstein in früheren Zeiten und heute

Ein Sensenstein ist ein Stein, vorzugsweise aus mineralischen Bestandteilen, der für das Schleifen von Sensen und anderen Werkzeugen wie Sicheln oder Messern verwendet wird. Ursprünglich wurde der Sensenstein im Bergbau abgebaut. Kieselsandstein oder kieselsäurehaltiger Kalkstein waren die bevorzugten Materialien.

Heutzutage wird der Stein meist künstlich hergestellt. Oft haben die 2 Seiten eines Sensensteins unterschiedliche Körnung, sodass man grob und feinschleifen kann. Der Wetzstein sollte vor dem Wetzen angefeuchtet werden. Es gibt eigene Behälter, sogenannte Kumpfe am Gürtel, die man beim Sensen mittragen kann. So bleibt der Wetzstein feucht. Geeignet für die Befeuchtung ist Wasser.

Sensenstreicher und Sensenwetzstein

Der Sensenstreicher ist flach und lang. Von der Form sieht er aus wie ein Flachstahl Die Länge beträgt in etwa 40 cm. Sensenwetzsteine hingegen haben eine flache, aber ovale Form. Sie sind zwischen 23 cm und 26 cm lang, zwischen 1 cm und 1,5 cm dick, und etwa 3,3 cm breit.

Wie geht das Wetzen?

Nach dem Dengeln einer Sense geht es zum Wetzen. Hierfür streicht man immer wieder glatt mit dem Sensenstein über die Schnittseite der Sense. Abwechselnd von Vorne und von Hinten. Dieses Streichen kann man auch auf der Wiese wiederholen, sobald die Sense nicht mehr gut schneidet. Deshalb gibt es den Kumpf, der jedem Mäher ein guter Begleiter ist.