Konusplättchen

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Hermann Wolz Konusplättchen

Hermann Wolz Konusplättchen

Art.-Nr. SP162990 (13 Varianten verfügbar)
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ab 9,08 €

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Konusplättchen D.15mm Fichtenholz Inh. je Krt. ca. 1110 St.
-29 %

Konusplättchen D.15mm Fichtenholz Inh. je Krt. ca. 1110 St.

Art.-Nr. 222405
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Frischzellenkur für's Holz: Konusplättchen

Holz ist ein sehr dankbares Material. Das zunehmende Alter und die Spuren des Alltags verleihen ihm sein charakteristisches Aussehen. Holz hat aber auch seine Grenzen; gewisse Unebenheiten oder Einkerbungen müssen zur Erhaltung der Stabilität des Möbelstückes und aufgrund der Verletzungsgefahr durch Absplitterungen des Holzes, dringend ausgebessert werden. Zu diesem Zweck verwendet man üblicherweise Konusplättchen, auch Querholzplättchen genannt.

Kleiner Eingriff zeigt große Wirkung

Für die Ausbesserung der schadhaften Stelle bedarf es keines Spezialwerkzeuges. Eine herkömmliche Bohrmaschine kann ebenso verwendet werden, wie ein Akkuschrauber oder eine Oberfräse. Wichtig ist nur der richtige Aufsatz; ein Forstnerbohrer.

Zuerst muss das Holz an der betreffenden Stelle gesäubert werden. Generell ist das Einsetzen eines Konusplättchens vollkommen problemlos. Zunächst nimmt man mithilfe der Bohrmaschine/Akkuschrauber/Oberfräse eine Einbohrung vor. Anschließend wird das vorbereitete Loch verleimt. Nun lässt man den Leim kurz antrocknen und setzt das einseitig gefasste Konusplättchen mit leichten Hammerschlägen und einem gewissen Druck ein. Wichtig beim Einsetzen des Querholzplättchens ist der Faserverlauf der Holzoberfläche. Das Konusplättchen sollte maximal 1-2mm über der Oberfläche hinausschauen. Größere Abweichungen können weggehobelt oder mit Schleifpapier weggeschliffen werden. Auf diese Art & Weise wird die Oberfläche wieder geglättet.

Naturprodukt mit Charme

Die Querholzplättchen gibt es in verschiedenen Durchmessern und können je nach Größe der entsprechenden Unebenheit variiert werden. Auch die Farben und Maserungen sind unterschiedlich, sodass man mit Sicherheit den passenden Ton findet. Je mehr man vorab vergleicht, desto unauffälliger ist die Ausbesserung. Insofern könnte man fast von einem "kosmetischen Eingriff" sprechen.

Direkt neu kaufen ist der falsche Weg

Holzmöbel sollten nicht sofort entsorgt werden, nur weil sie leichte Blessuren haben. Unterschiedliche Masserungen und kleine Kratzer werten das Material teilweise sogar auf, wirken fast antik. Wenn es allerdings splittert, sollte man reagieren, denn Holzsplitter im Finger sind äußerst schmerzhaft. Die grüne Tonne ist aber nur der letzte Ausweg. Mit Konusplättchen kann man das Möbelstück schnell ausbessern und noch lange Freude daran haben. Diese kleine "Restauration" nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und kann von jedem Hobby-Handwerker vorgenommen werden. Hochwertige Holzmöbel haben es verdient, gepflegt zu werden.

Vorsicht vor bösen Überraschungen

Die Oberfläche des Möbelstückes muss nicht nur sauber sein, sondern auch astfrei und harzgallenfrei. Sobald man in eine harzgallenhaltige Oberfläche einbohrt, fließt Harz heraus - man spricht auch von blutendem Holz. Betroffene Stellen müssen vor einer Ausbesserung unbedingt vom Harzgallen befreit werden. Mit einem Schnitzwerkzeug (Halbröhre) wird alles entfernt und hinterher mit Kitt verschlossen. Nach dem vollständigen Antrocknen kann die Ausbesserungsphase beginnen.